Nachdem zu Beginn der Woche die schwachen und wechselnden Windverhältnisse kaum faire Wettfahrten zugelassen hatten, zeigte sich der Bodensee an den beiden vergangenen Wettkampftagen von seiner schönen Seite. Sowohl am Mittwoch als auch am Donnerstag konnten jeweils drei Wettfahrten durchgeführt werden, sodass nun insgesamt sechs Rennen in der Wertung stehen.

Der Mittwoch begann nach längerem Warten mit leichtem morgentlichem Südwind. Im Laufe des Tages setzte sich schließlich der klassische thermische Westwind mit rund drei Beaufort durch und ermöglichte drei faire Wettfahrten. Am Donnerstag folgte dann ein markanter Wechsel: Nach dem ersten Rennen bei thermischem Westwind setzte am Nachmittag die Bise aus Nordost ein und sorgte mit Windstärke 4, in Böen bis 5, für anspruchsvolle Bedingungen und etwas Abkühlung in der aussergewöhnlichen Hitzewelle. Damit wurde aus der bisherigen Leichtwind-Weltmeisterschaft eine echte Bewährungsprobe für Crews und Material.

An der Spitze des Feldes liegt Skipper Veit Hemmeter auf der Fleur de Lys, der mit einer beeindruckenden Serie seine Führung souverän behauptet und als Favorit in die letzten Wettfahrten geht.

Auch die österreichischen Teams des Yacht Club Bregenz überzeugen mit starken Leistungen. Werner Deuring auf der Pandora belegt aktuell den siebten Gesamtrang, Raphael Rüdisser mit der traditionsreichen Bera liegt auf Rang 13.

Mit sechs gewerteten Wettfahrten ist die Grundlage für ein spannendes Finale gelegt. Sollte der Wind weiterhin mitspielen, dürfen sich Seglerinnen, Segler und Zuschauer auf einen würdigen Abschluss einer hochklassigen 8mr Weltmeisterschaft freuen.

Fotos von Wolfram Otlinghaus und Armin Jacobs ©

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