Corona Lockerungsverordung gültig ab 29. Mai 2020

29.5.2020 (bb)  Wie uns der Österreichische Segelverband soeben mitteilt (Download hier), enthält die akutelle Lockerungsverordnung zahlreiche positive Effekte für den Segelsport:

  • Freizeitsegeln mit Mannschaft ist bei Einhaltung von 1 m Abstand möglich.
  • Wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann, dann muss ein Mund-Nasen-Schutz verwendet werden.
  • Beim Leistungssegeln sollen die Abstandsregeln mit Vernunft und Eigenverantwortung eingehalten werden.
  • Regattamannschaften sind mit 4 Personen limitiert.
  • Regatten bis 100 Personen sind erlaubt.
  • Trainingscamps bis 100 Personen sind erlaubt.
  • Der Fitnessraum ist wieder geöffnet.
Ulrich Herburger vom BSC hat sich die Mühe gemacht, und die ganz konkreten Bestimmungen in allen Bodenseeanrainerstaaten bei den zuständigen Behörden abzufragen. Hier der Link zu seinem Artikel, den wir freundlicher Weise zitieren dürfen.  Die länderspezifischen Vorschriften sind sehr unterschiedlich und zum Teil sehr streng. Lasst also eure Vernunft walten und folgt weiterhin den Regeln des gesunden Hausverstands. 
 

Clubhaus Küchen-Öffnungszeiten im Mai und Juni 2020

Mittwoch & Donnerstag: 17:30 – 21:00 Uhr
Freitag  & Samstag   11:30 – 14:00 Uhr und 17:30 – 21:00 Uhr
Sonn & Feiertag : 11:30 –  19:30 Uhr
Peter Dorsch, unser neuer Koch, wirbelt unsere Yachtclubküche kräftig auf und freut sich über euren Besuch. Kommt einfach vorbei und lasst euch mit seiner abwechslungsreichen und frischen Küche verwöhnen! Wir freuen uns auf gemütliche gemeinsame Stunden im Clubhaus.

Update zur Corona-Krise – wie geht es weiter?

(3.5.2020 bb) Mit Ende April ist das Betretungsverbot für „Sportstätten“ ausgelaufen. Als „Hafen“ hatten wir ja in den letzten Tagen schon gewisse Vorteil genießen dürfen.Damit wir vieles einfacher, manches bleibt schwer verständlich. Für den Segelsport hat der OeSV sehr hilfreiche Handlungsempfehlungen, Verhaltensregeln und Trainingsempfehlungen ausgearbeitet. Auf unsere konkrete Situation herunter gebrochen sieht es meiner Ansicht nach so aus:

  • Aufenthalt im Hafen, auf den Steganlagen und am gesamten Gelände nur mit Mindestabstand 1 m oder verwenden der Mund-Nasen-Schnellmaske (MNS).
  • Treffen von maximal 10 Personen mit Mindestabstand oder MNS sind erlaubt.
  • Das Clubhaus samt Veranda gilt als „Gaststätte“ und bleibt bis 15. Mai geschlossen. Ab dann eingeschränkter Betrieb unter Einhaltung der Regelungen für die gesamte Gastronomie (max. 4 Personen an einem Tisch, Mindestabstand der Tische 1 m, besondere Hygienevorschriften für das Personal).
  • Im Segelzentrum und in den Sanitäranlagen (WC + Dusche) gelten die Regeln für „öffentliche Gebäude“: Mindestabstand 1 m UND Mund-Nasen-Schutz (Aufenthalt so kurz wie nur irgendwie möglich, keine Versammlungen, Treffen oder Schulungen).
  • Der Fitnessraum bleibt bis auf weiteres geschlossen.
  • Segeln nur alleine oder mit Personen des gleichen Haushalts.
  • Ein Zusammensitzen haushaltsfremder Personen am Boot ist auch im Hafen zu unterlassen.
  • Trainingsgruppen max. 10 Personen inkl. Trainer.

Der OeSV sucht noch eine Regelung zu haushaltsfremden Personen am Schiff.

Hinweis des VLSV vom 24.4.2020

Der VLSV bittet uns um Veröffentlichung folgenden Hinweises: „Nach Rücksprache mit der Seepolizei Hard wird die Einhaltung der Verordnung der Schifffahrtsstelle der BH Bregenz sehr eingehend überprüft. Es wurden bereits einige Übertretungen durch Motorboot- und Segelbootbenützer zur Anzeige gebracht. Ich habe erfahren, daß zahlreiche Strafverfügungen von der BH Bregenz bereits ausgefertigt werden. Ich möchte Euch bitten, alle Seglerinnen und Segler nochmals auf die strengste Einhaltung dieser Regelungen hinzuweisen, bei Arbeiten an den Booten, auf den Stegen und Hafenmolen, beim Einwassern und auch beim Segeln auf den See! Das komplette deutsche Bodenseeufer ist nach wie vor gesperrt, auch viele Binnenseen in Österreich. Wir dürfen die doch gute Regelung am Vorarlberger Bodenseeufer nicht leichtfertig auf’s Spiel setzen !!! Vielen Dank für Eure wichtige Unterstützung ! Mit besten Seglergrüssen,  Markus Sagmeister“.

Das behördliche Betretungsverbot der Hafenanlagen wird ab 14. April aufgehoben!

Liebe Mitglieder.

Es gibt ja doch wieder gute Nachrichten! Von der BH Bregenz hat uns das beiliegende Schreiben heutigen Datums erreicht. Unter Einhaltung der dort näher definierten Verhaltensweise ist das Arbeiten an den Booten und das zu Wasser lassen (Kranen und Slippen) ab 14.4.2020 wieder erlaubt. Zu Beachten: Um Schaden hintanzuhalten wird die Einwasserung der Holzboote vorgezogen. Terminvereinbarungen sind ab 14.4.2020 mit Martin unter der bekannten Telefon Nummer zu treffen. Wir weisen darauf hin, dass Seitens des Clubs äußersten Wert daraufgelegt wird, dass die von der BH vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen genauestens eingehalten werden müssen. Das Clubhaus bleibt weiterhin geschlossen, die Sanitärräume können jedoch benutzt werden. Wir erwarten von den Betroffenen Verständnis, Rücksichtnahme, Akzeptanz und strikte Befolgung der Anweisungen des Kranteams.

In froher Erwartung der kommenden Segelsaison!

Mit bestem Seglergruß
Bertold Bischof – Reinhard Fritzsche

Bregenz, 10. April 2020

Amtliches Betretungsverbot der Hafenanlagen

(1.4.2020) Mit Verordnung der BH Bregenz gilt ab 31.3.2020 ein amtliches Betretungsverbot: „Das Betreten der Hafenanlagen sowie Slipanlagen zum Zwecke der Ein- und Auswasserung sowie Inbetriebnahme von Wasserfahrzeugen aller Art ist verboten.“ Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz betreffend Betretungsverbote der Hafenanlagen am österreichischen Bodenseeufer. Nach gestriger Rücksprache mit der Behörde wurde weiters ausddrücklich klargestellt, dass auch weiterhin Arbeiten an den Booten auf unserem gesamten Clubgelände nicht erlaubt sind. Zudem gibt es für Holzboote  keine Ausnahmeregelung. Das Zuwiderhandeln wird behördenseitig mit Geldstrafen sanktioniert, auch müssten wir uns clubinterne Konsequenzen vorbehalten.

Corona Update 22.3.2020

Liebe Mitglieder des Yacht Club Bregenz. Tja, was soll man sagen in Zeiten des Corona-Wahnsinns? Von überall her prasseln ständig neue Vorschriften auf uns ein, auch solche, die unser Vereinsleben massiv betreffen. Die Mitglieder werden ungeduldig, wollen sie doch ihre Boote so rasch als möglich ins Wasser bringen. Unsere Segeljugend möchte endlich raus aufs Wasser. Das Clubgelände und der Hafen sollten dringend auf Vordermann gebracht werden. Wie geht es mit dem Neubau weiter? Und so weiter und so fort.

Es ist wohl klar, dass wir uns auch weiterhin unbedingt an die offiziellen Vorschriften und Empfehlungen halten müssen, auch wenn nicht alle explizit für unsere Vereins- und Hafensituation zugeschnitten sind.

„Gaststätten, Sportstätten etc. und öffentliche Räume sind offiziell geschlossen.“
Das bedeutet für uns, dass das Clubhaus, das Segelzentrum,  die Liegeplätze und der Hafen samt Kranbetrieb und Slipanlage ebenfalls geschlossen bleiben.

„Die Vereinsaktivitäten sind einzustellen.“
Das bedeutet für uns, dass keine Veranstaltungen, keine Meetings, keine Treffen, keine Trainings oder sonst irgendetwas dergleichen stattfinden. Dies weder von offizieller Seite noch inoffiziell im kleineren, selbst organsierten Rahmen.

„Der Ausgang ist auf das Notwendigste zu beschränken – Bleiben Sie daheim!“
Das bedeutet für uns, dass wir keine Arbeiten an den Booten durchführen, auch wenn diese alleine und in gehörigem Abstand zu Dritten erfolgen könnten. Zudem ergäbe es ein verheerendes Bild für die Öffentlichkeit, wenn ausgerechnet auf unserem Parkplatz rege Betriebsamkeit herrschen würde.

In Zeiten von Social Media macht rege Betriebsamkeit im YCB ganz schnell die Runde. Ich möchte nicht, dass wir am Pranger stehen und womöglich negative Konsequenzen für die notwendige Unterstützung durch die öffentliche Hand selber provozieren.

Auch beschäftigt mich die Situation um den Neubau. Ich meine, wir sollten die aktuellen Planungen bis zum Baubescheid weiter laufen lassen. Vielleicht hat sich die Situation bis dahin geklärt. Sollte es doch zu Verzögerungen oder anderen Problemen kommen, ist noch nicht allzuviel verloren.

Bleibt zuhause, bleibt gesund und guten Mutes.

Bertold Bischof
22. März 2020