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22.01.2019 (ms) Unsere beiden Olympia-Teams, im 49er mit Ben Bildstein und David Hussl und im 470er mit David Bargehr und Lukas Mähr, sind seit Anfang Januar 2019 im schönen Miami im US-Bundesstaat Florida. Ende Januar steht der Weltcup auf dem Programm, vorab gab es jetzt eine Trainingsregatta für beide Teams um Material, Setup und Einstellungen zu überprüfen. Und das wurde mit Bravour gemeistert: unsere 49er Jungs feiern zwei Tagessiege und landen am Ende in den Medaillenränge auf dem sensationellen 2. Platz. Unsere 470er Cracks feiern einen Tagessieg und sind in einem sehr starken Teilnehmerfeld mit 32 Teams aus 20 Nationen und landen auf dem sechsten Gesamtrang. Das kann durchaus so weitergehen.

 

Dem Ablaufdatum zum Trotz

Es war so geplant, weil gewollt und dennoch – seit Mitte Oktober ist es kein Honigschlecken nicht. Das ist schlicht und einfach der Saisonvorbereitung geschuldet, parallel zur physischen Komponente am Trockenen galt es auch auf dem Wasser die Schrauben anzuziehen.
Letzteres war in 28 Trainingstage gerahmt und wurde in Split bei einstelligen Temperaturen, Schneeregen und saukaltem Wind ausgelebt. Ein Elchtest quasi, der einem die körperlichen Grenzen aufzeigt und zwangsläufig verschieben lässt.

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Ein 49er zu segeln bedeutet ein Schiff zu bändigen das ständig abheben möchte. | © Ivan Bulaja

Argentinien: Vorbereitung auf 2019

Ende September sind wir aus Japan zurückgekehrt und haben die diesjährige Wettkampfsaison beendet. Den Oktober haben wir genützt um unser Fitnesslevel zu steigern, unsere Studien weiter zu bringen und etwas regenerative Zeit Zuhause bei Freunden und Familie zu verbringen.
Mitte November sind wir dann nach Argentinien übersiedelt. Hier absolvieren wir ein fünfwöchiges Trainingslager und starten unsere Vorbereitung für die nächste Saison. Wir haben uns aus mehreren Gründen für Südamerika entschieden.

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31.10.2018 (ms) Unsere beiden Olympiateams hatten während der Österreichischen Hochseemeisterschaft in Biograd in Kroatien die Möglichkeit mit dem ORF Sport ein ausführliches Interview über die Saison 2018, das Trainingscamp in Japan sowie den Ausblick auf das nächste Jahr zu führen. Das Interview könnt ihr auf der Facebook-Seite des Yacht Club Bregenz anschauen.

Die Dinge in Fleisch und Blut übergehen lassen

Ein klar definierter Mittelpunkt. Kein aus der Tasche-Leben leben, sondern mehrere Wochen am Stück an einem Ort. Nicht am Wasser, daheim. Eine interessante, weil seltene Kombination mit klaren Vorlagen. Den Körper auf die kommende Saison vorbereiten, das Jahr logistisch auf die Reihe bekommen und das zu Hause genießen.

Es ist nicht so, dass Japan schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Die Leute sind extrem freundlich und hilfsbereit, das Essen hervorragend und gesund, die Kriminalität im Vergleich zu Rio, wo unsere letzte Olympiakampagne stattgefunden hat, ein Kindergeburtstag. Hier am Abend auf die Straßen zu gehen ist weder gefährlich noch ein Problem. Die Kultur und so ziemlich das meiste ist anders und unglaublich interessant, aber es bleibt eine Hürde, das darüber reden. Wir scheitern an der Sprache und Schrift und da in Enoshima und Umgebung kaum wer Englisch spricht, hilft nur Improvisation. Das ist durchaus lustig, aber selten hilfreich.

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