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Ein 49er zu segeln bedeutet ein Schiff zu bändigen das ständig abheben möchte. | © Ivan Bulaja

Argentinien: Vorbereitung auf 2019

Ende September sind wir aus Japan zurückgekehrt und haben die diesjährige Wettkampfsaison beendet. Den Oktober haben wir genützt um unser Fitnesslevel zu steigern, unsere Studien weiter zu bringen und etwas regenerative Zeit Zuhause bei Freunden und Familie zu verbringen.
Mitte November sind wir dann nach Argentinien übersiedelt. Hier absolvieren wir ein fünfwöchiges Trainingslager und starten unsere Vorbereitung für die nächste Saison. Wir haben uns aus mehreren Gründen für Südamerika entschieden.

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31.10.2018 (ms) Unsere beiden Olympiateams hatten während der Österreichischen Hochseemeisterschaft in Biograd in Kroatien die Möglichkeit mit dem ORF Sport ein ausführliches Interview über die Saison 2018, das Trainingscamp in Japan sowie den Ausblick auf das nächste Jahr zu führen. Das Interview könnt ihr auf der Facebook-Seite des Yacht Club Bregenz anschauen.

Die Dinge in Fleisch und Blut übergehen lassen

Ein klar definierter Mittelpunkt. Kein aus der Tasche-Leben leben, sondern mehrere Wochen am Stück an einem Ort. Nicht am Wasser, daheim. Eine interessante, weil seltene Kombination mit klaren Vorlagen. Den Körper auf die kommende Saison vorbereiten, das Jahr logistisch auf die Reihe bekommen und das zu Hause genießen.

Es ist nicht so, dass Japan schlecht wäre, ganz im Gegenteil. Die Leute sind extrem freundlich und hilfsbereit, das Essen hervorragend und gesund, die Kriminalität im Vergleich zu Rio, wo unsere letzte Olympiakampagne stattgefunden hat, ein Kindergeburtstag. Hier am Abend auf die Straßen zu gehen ist weder gefährlich noch ein Problem. Die Kultur und so ziemlich das meiste ist anders und unglaublich interessant, aber es bleibt eine Hürde, das darüber reden. Wir scheitern an der Sprache und Schrift und da in Enoshima und Umgebung kaum wer Englisch spricht, hilft nur Improvisation. Das ist durchaus lustig, aber selten hilfreich.

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25.09.2018 (ms) Nach mehr als fünf Wochen Training und einem Weltcup stand als Abschluss des ersten großen Japan-Trainingslagers noch die Enoshima Olympic Week auf dem Programm. Waren in den Wochen davor die Windverhältnisse, beeinflusst durch historische Taifune, teilweise zu stark um zu trainieren, war der letzten Regatta leider nur ganz wenig Wind vergönnt. Oft nicht mehr als fünf Knoten hatten taktisch herausfordernde Kurse zur Folge, welche unsere Segler aber mit Bravour meistern: Benjamin Bildstein und David Hussl gingen als Sieger in der 49er Klasse hervor, David Bargehr und Lukas Mähr holten im 470er den hervorragenden 3. Platz. An der historischen Olympischen Fackel von den Olympischen Spielen 1964, bei der schon unser Ehrenmitglied Werner Fischer stand, entstand als Abschluss dieses tolle Foto! Wir gratulieren euch ganz herzlich!

 


Foto: Tobias Stoerkle www.sailing-photography.com

10.09.2018 (ms) Vergangenes Wochenende fand der schon traditionelle Herbstpokal der klassischen Yachten 8mR, 75 und 45er Schärenkreuzer sowie der Lacustre statt. Überlingen gilt seit jeher Gedenken als ein schwieriges, teilweise auch mühsames Pflaster und auch dieses Wochenende waren es sehr leichte und drehende Winde, welche das Segeln wirklich schwierig machten. Werner Deuring konnte mit den Bedingungen am besten umgehen und ging in drei von vier Wettfahrten als erster übers Ziel! Auch die 8mR Bera kann einen Wettfahrtsieg verbuchen und folgte gleich auf dem zweiten Platz. Kurt Freuis segelte auf seinem Lacustre auf den 14. Platz. Es ist schön zu sehen, dass auch Schiffe aus der Bregenzer Bucht den doch langen Weg nach Überlingen auf sich nehmen, um an Regatten teilzunehmen. Danke für euren Einsatz!