Live aus dem Trainingscamp unserer Olympiasegler

Bericht vom 50. Stammtisch vom 11. Februar 2021

12.02.21 (rf) Fünf Viertel vergnügliche Stunden konnte man beim zweiten virtuellen Seglerstammtisch erleben. Unsere beiden Spitzenseglerteams kamen am 11. Februar abends aus Vilamoura in Portugal live zu uns nach Hause. Sie berichteten spannend über ihren Trainingsalltag zur Vorbereitung auf die Regattasaison 2021.

Mit Benjamin Bildstein und David Hussl kann unser Club auf ein Fixstarterteam für die kommenden Olympischen Spiele, in der 49er Klasse verweisen. Und mit David Bargehr und Lukas Mähr auf dem 470er, haben wir eine zweite Mannschaft die kurz vor der Qualifikation zur Teilnahme in Tokio steht. Eine wunderbare Sache, so schnell werden wir nicht wieder in einer sportlich so glücklichen Situation sein!

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Bert Köllensperger †

4.2.2021 (rf) Aus Tirol erhielten wir die traurige Nachricht, dass Herr Bert Köllensperger hochbetagt im Alter von 100 Jahren auf seine letzte große Fahrt gegangen ist. Bert Köllensperger war über 50 Jahre Mitglied in unserem Verein. Wie es in seiner Todesanzeige heißt, hatte er ein ereignisreiches und glückliches Leben. Viele Jahre verbrachte er mit seinem wunderschönen Kulhay-Holzmotorboot jährlich einige Wochen bei uns im Hafen. Gemeinsam mit seiner Frau machte er Ausfahrten zu unterschiedlichen Zielen an unserem schönen Bodensee, den er sehr ins Herz geschlossen hatte. Mit Bert Köllensperger verlieren wir ein treues, großzügiges Mitglied, das wir in bester Erinnerung behalten werden. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Walter Ettenberger †

27.1.2021 (rf) Unser langjähriges Mitglied Walter Ettenberger ist hochbetagt am 25. Januar 2021 auf seine letzte große Fahrt gegangen. Das Segeln wurde ihm in die Wiege gelegt, denn Walters Vater war ein sehr aktives Mitglied unseres Vereins. Seinem Naturell entsprechend war er ein Genusssegler, mit Regattasegeln hatte Walter überhaupt nichts am Hut – das war ihm zu ernst. Zusammen mit unserem Ehrenmitglied Heinz Böhler war sein erstes Boot eine „Swift“, die am Neusiedlersee gebaut wurde. Die ganz große Freude schienen die beiden an diesem Backdecker nicht gehabt zu haben. Denn schon nach einem Jahr wechselte Walter auf eine „Shark 24“ und Heinz auf eine „Sunbeam 22“. Mit diesen Booten gingen die befreundeten Familien öfters auf gemeinsame Bodenseetörns. Die kleine rotfarbene Yacht begleitete Walter sein ganzes Seglerleben.  Er war gerne und oft bei uns am See und nahm aktiv am Clubgeschehen teil. Bekannt war Walter für seine launigen Sprüche. Altersbedingt zog er sich vor mehreren Jahren mehr und mehr aus dem Vereinsleben zurück. Alle, die Walter kannten, werden ihn als liebenswerten Menschen in bester Erinnerung behalten. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Viele träumen davon, einer macht es wahr… Thomas Hackspiel

Bericht vom virtuellen Stammtisch vom 21. Jänner 2021

22.1.21 (rf) In einem hochinteressanten Segler-Stammtisch am 21. Januar 2021 hat Thomas von seinen weitfortgeschrittenen Vorbereitungen zu seiner geplanten Weltumsegelung berichtet. Über 20 Interessierte verfolgten (coronakonform per online Videokonferenz) gespannt den Ausführungen von Thomas. Seine Yacht, eine 52ft Beneteau, wurde in der letzten Zeit top ausgerüstet und auf den neuesten Stand gebracht. Dieses und nächstes Segeljahr wird er und seine Frau Christiane mit seiner Yacht im Mittelmeer verbringen. 2023 geht’s dann los auf die voraussichtlich ca. 30.000 Seemeilen Route durch die Straße von Gibraltar in Richtung Westen. Gesegelt wird entlang der Barfußroute in die Karibik, durch den Panama Kanal in den Pazifik, dort über Galapagos in die Südsee, Indonesien und wieder zurück nach Europa. Offen ist noch, ob der Weg zurück über Kapstadt oder durch’s Rote Meer erfolgen wird. Thomas hat den Anwesenden mit seiner Präsentation reichlich Stoff zum Träumen geschenkt. Vielen Dank dafür. 
Vortrag „Time AUT“
Programm „Time AUT“

Optiwoche 2: „Soviel Spaß kann Segeln machen!“

1.9.2020 (ct) Bevor ein Kind sich für das Regattasegeln begeistern kann, muss es den Spaß, den einzigartigen Mix aus Spannung und Entspannung, den nur das Segeln bieten kann, erleben.
Das ist die Aufgabe des engagierten Teams aus StudentInnen, Eltern, Jugendlichen, die mit mir diese Woche – die meisten seit Jahren – durchführen.
40 Kinder, von 6 bis 12 Jahren, bringen eine Lebendigkeit in den Yachtclub, die ihresgleichen sucht. Die auch eine Herausforderung ist, nicht nur für die TrainerInnen, sondern auch für Clubkollegen, und -kolleginnen und Gäste.

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Bericht von der Abendregatta 2020

20.07.2020 (vr) Als für die 22 teilnehmenden Schiffe um 18 Uhr das Signal zum Auslaufen erklang, war vom Wind noch nichts zu spüren, aber eine wunderschöne Wolken-Sonne Kulisse präsentierte sich über dem glatten Wasser. Ensprechend gab es eine Startverschiebung. Um 19.35 wurde schliesslich bei einem sehr leichten norwestlichen Wind in der Mitte der Bregenzer Bucht zu einem klassischen Up and Down Kurs gestartet.

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Bericht von der Clubregatta 2020

13.07.2020 (vr) Weil bei der Steuermannsbesprechung um 10 Uhr der Himmel noch grau und verregnet war und dazu der Wind auf sich warten ließ, wurde der auf 11 Uhr angesagte Start wohlweislich nach hinten verlegt. Als die 16 teilnehmenden Schiffe dann um kurz nach 11 Uhr ausliefen, hörte der Regen wie vorausgesagt auf und es stellte sich ein Wind von 2 Beaufort aus nördlicher Richtung ein. Nach dem Start waren die Regatta Teilnehmer mit drehenden Winden konfrontiert, die dann und wann auch mal sehr schwach ausfielen. Die Wettfahrt konnte jedoch zuende gesegelt werden und nicht überraschend ging die Melges 32 mit Fritz Trippolt am Steuer als erste durchs Ziel. Deren Überlegenheit in Bezug auf Team und Schiff gab auch im Anschluss an die Regatta noch Gesprächsstoff im Clubhaus.

Kurz nach Ende der ersten Wettfahrt drehte der Wind um 180 Grad auf Süd und der Start der zweiten Wettfahrt wurde entsprechend nach Norden verlegt. Es stellte sich ein für diese Tageszeit ungewohnter aber doch verhältnismäßig konstanter Südwind mit 2, in Böen 3 Beaufort ein und der Start erfolgte um ca. 14 Uhr. Dementsprechend waren die gesegelten Zeiten dann auch schneller als in der ersten Wettfahrt. Die Melges 32 der Trippolts ging nach 24 Minuten 14 Sekunden als erste durchs Ziel, gefolgt von der Dehler 39 von Thomas Hackspiel und der T-34 von Pepi Lins.

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