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-> Bargehr/Mähr Newsletter Februar 2019

Verkopft: eine Diagnose und ihre Folgen

Der Weltcup-Auftakt in Miami ist in die Hose gegangen. Da braucht man nicht lange um den heißen Brei herumreden und darf zu Recht enttäuscht sein. Drei Top-6-Plätze in zehn Wettfahrten und der 21. Gesamtrang sind für unsere Ansprüche ganz klar zu wenig. Die Unzufriedenheit steckte in jeder Faser, entsprechend wichtig waren eine umfassende Analyse und die Klärung des Warums.

Background

In einer technisch so anspruchsvollen Sportart, wie der unseren spielt das Material eine extrem wichtige Rolle. Stillstand wäre Rückschritt, die Weiterentwicklung ist ein ständiger Prozess. Das Ziel, sich einen Geschwindigkeitsvorteil zu erarbeiten, bedingt immer wieder neue Bausteine zu integrieren. Das kostet Zeit und verlangt Kompromisse.

Conclusio

Wir haben nach unserer Ankunft in Florida eine neue Schale ausgepackt, einen neuen Mast aufgestellt und ein neues Großsegel gesetzt. Diese Zutaten galt es in zwei Trainingswochen aufeinander abzustimmen. Der Elchtest lief dann während der Weltcup-Woche ab. Ziel war einerseits das Material im Wettkampf zu testen und das Thema weiter auszureizen. Andererseits das seglerische Potential ausschöpfen und in den Top-10 mitzumischen. Ein Spagat, der nicht hingehauen hat. Wir waren mit dem Kopf viel zu viel beim Boot und Trimm, haben die Windtaktik und Feldstrategie vernachlässigt und die Rechnung präsentiert bekommen.

Reaktion

Damit bleibt Miami unser place to be. Wir nehmen die Arbeit am 10. Februar wieder auf, konzentrieren uns im Sparring mit den Teamkollegen und der amerikanischen Nummer 1 auf die letzten Details im Segelbereich und nehmen uns für die Analyse zwei Wochen Zeit. Mit der Rückkehr nach Europa folgt der Schwenk zurück zum eigentlichen Segeln. Gefühl aufbauen, Manöversicherheit einschleifen, Harmonie in die Handlung bekommen. Das passiert zunächst in Split, dann in Palma, wo Ende März im Rahmen der traditionellen Trofeo S.A.R. Princesa Sofia-Regatta Wiedergutmachung angesagt ist.

Kurzum: Der Mund ist abgewischt, wir bleiben dran und freuen uns, wenn ihr es auch tut.

Bis bald und liebe Grüße,

David & Lukas